Eine Reise nach Wien

Ich bin auf dem Weg nach Wien. Die Bundeshauptstadt von Österreich reizt mich erneut. 2013 war ich das erste Mal in Wien. Es war Sommer und es war traumhaft schön. Diesmal sollte es ein kleiner Winterausflug werden, der mich aus dem ganzen Alltagsstress der letzten Zeit entführen sollte.

Wien war einmal Hauptstadt des römischen Reiches, also ein kulturelles Zentrum Europas. Dies sieht man auch an den vielen wunderschönen Bauten. Schließlich ist es die 5. größte Stadt Europas. Die hohe Lebensqualität Wiens ist bemerkenswert.

Es steht fest, ich fliege nach Wien. Wieder einmal packe ich meine Reisetasche mit den mir wichtigsten Utensilien. Keine Frage, meine Medikamente müssen wie immer mit. Ob ich nun nackt fliege oder zehn Tage nicht dusche, ohne meine Medikamente gehe ich nirgendwo hin!

 

Ich packe meine Tasche und nehme folgendes mit:

  • Basis Medikamentation (Prednisolon, Quensyl, Acatiophrin, Vitamin C&D)
  • Ibuprofen für Notfälle
  • Pflaster für eventuell auftretende Wunden
  • Kühlpag für Notfälle
  • Hitzeschutz Creme

Desweiteren sind folgende Dinge zu Wintertagen von großer Bedeutung:

  • Batterie Handschuhe
  • Einlegesohlen zum Wärmen der Füße
  • Mütze, Schal und meine super dicke Winterjacke

Wichtige Ausweisdokumente:

  • Personalausweis
  • Ärztliche Bescheinigung über meine zu nehmenden Medikamente
  • Impfausweis
  • Krankenkasse Karte
  • Schwerbehindertenausweis, ein Traum, wenn es um Museen Vergünstigungen geht oder um den Bahnverkehr in Wien

16.01.2016 ich steige um 08:30 uhr in den Flieger. Na toll, wieder einmal kämpfe ich mit meiner doofen Flugangst. Ok, es kann ja nicht so schwer sein. Eine Stunde Flug, das dürfte ich ja wohl meistern.

10:00 Uhr ich befinde mich auf österreichischem Boden. Juhuuuuuu, ich habe den Flug überstanden. Wien ich komme!

Auf dem Weg ins Hotel begegne ich einem älteren Päärchen. „Ungarn lässt den Dreck nicht rein“ geben sie von sich. Erschreckend, wie Menschen über Asylanten sprechen. Nun gut, mein erster Eindruck Wiens war einmal besser.

In meinem Hotel angekommen, lege ich mich aufs Bett. Eine halbe Stunde später startet meine Erkundungsreise. Ich suche die Burgermacher auf.

Im Internet hochgelobt, mölchte ich wissen, ob die Burgermacher wirklich die besten Burger Wiens machen.

FullSizeRender

Das Menu ist klein, aber vielversprechend.

FullSizeRender[1]

Ich entscheide mich für den Tofu Burger.

FullSizeRender[2]

Ich bin satt und glücklich. Dennoch muss ich zugeben, dass mein Lieblings Burger Laden, der Shiso Burger in Berlin bleibt. Wer jedoch die Vegane Bio Herausforderung testen möchte, ist hier, genau richtig.

Es ist nicht mein Tag. Das frühe Aufstehen macht mich momentan fertig. Diese Müdigkeit ist schrecklich. Statt mich im Hotelzimmer hinzulegen, suche ich den Naschmarkt im Bezirk Mariahilf auf. Früher war es ein Bauernmarkt auf dem ausschließlich Milchprodukte verkauft wurde.

FullSizeRender[2]

Die Bezeichnung Naschmarkt und die wunderbaren Gerüche verleiten einen dazu die ganzen Leckereien kosten zu wollen.

FullSizeRender    FullSizeRender[1]

Ich entdecke Gemüsesorten, die ich zuvor nicht kannte. Wieder etwas neues dazu gelernt. Genau deshalb liebe ich am Reisen. Es bereichert mich.

Am nächsten Stand angekommen, gönne ich mir einen leckeren Glühwein.

FullSizeRender[4]

Mit meinem Glühwein in der Hand komme ich zu einem Stand wo Wein, Spirituosen und Kavier im Wert von 500 Euro verkauft werden. Definitiv nicht meine Preisklasse, aber man findet hier die unterschiedlichsten Preisklassen vor.

FullSizeRender[5]

Für jedermann ist etwas dabei.

 

Am Ende angekommen, merke ich, wie erschöpft ich bin und begebe mich auf die Suche nach einem Café, wo ich einen leckeren Wiener Kaffee genießen kann.

Ich stoße auf das Café Museum in der Obergasse 7 im Bezirk Innere Stadt.

FullSizeRender[9]

Das Kaffehaus ist ein beliebter Treffpunkt für Künstler. Die Ausstattung ist schlicht gehalten, orientiert nach dem Biedermeier Stil., das heißt glatte Wände und Mamortische mit Holzfüßen.

Am Eingang werde ich mit den leckersten Torten konfrontiert.

FullSizeRender[8]

Ab und an gönne ich mir gerne auch ein leckeres Stück Kuchen oder Törtchen, jedoch meide ich zuckerhaltige Lebensmittel gerne, da sie mir nicht gut tun.

Geschafft, mein Latte Macchiato und ich sind vereint.

FullSizeRender[7]

Zufrieden und erschöpft, mache ich mich auf den Weg ins Hotel.

Mein Abend endet mit einem schönen Film.

Am nächsten Morgen aufgestanden, freue ich mich unglaublich auf das Frühstücks Buffett. Es ist köstlich. Satt und zufrieden mache ich mich auf den Weg zum Volkstheater. Am Volkstheater findet man zahlreiche Museen.

Ich entscheide mich für das Kunsthistorische Museum.

FullSizeRender

Das Kunsthistorische Museum ist eines der größten und bedeutendsten Museen. Alle kaiserlichen Sammlungen findet man hier vor.

FullSizeRender[4] - Kopie  

FullSizeRender[9] 

FullSizeRender[10]

Das Museum ist unterteilt in Kunstkammer und den ägyptisch orientalischen Flügel. Das kunsthistorische Museum kann ich definitiv weiterempfehlen.

Ich habe Hunger. Am gestrigen Tag lief ich auf dem Weg zum Burgermacher an einem indischen Restaurant vorbei, welches sich am Spittelberg befindet, unweit vom Museum. Dort will ich meinen Bauch voll schlagen.

Im Museum lernte ich einen netten jungen Mann kennen, mit dem ich ins Gespräch kam und anschließend das leckere indische Essen genießen durfte.

IMG_4643   IMG_4644

Das Essen war vorzüglich, doch mit der Rechnung realisiere ich, der indische Mogulhof sieht mich nie wieder. Nicht nur die überteuerten Preise schockieren mich, sondern auch die aufgelisteten Preise für Tischbedeckung, über die wir nicht informiert wurden.

Hinzu kommt, dass das Personal sehr unfreundlich ist. Definitiv nicht empfehlenswert.

Ich bin satt und möchte mich dennoch nicht negativ stimmen lassen.

Es ist Zeit mich auf dem Weg zum Flughafen zu begeben, denn schließlich steht mir noch bevor mich mit meiner Flugangst auseinander zu setzen.

Ich habe Glück, sowohl der Hinflug als auch der Rückflug waren sehr angenehm.

 

Mein Fazit lautet:

  • Wien ist eine Reise wert
  • Wien ist im Sommer schöner, als im Winter
  • Reisen tut mir gut
  • Ich darf mir weiterhin mehr Entspannung gönnen

Written by Arzu

chat 1 Kommentar