Verloren hat, wer sich mit anderen vergleicht!

Wir Menschen neigen dazu die Folgen positiver und negativer Entwicklungen in unserem Leben zu unterschätzen.

Wir bemerken oft nicht, wie gut es uns eigentlich geht. Das  hat zur Folge, dass wir unglücklicher sind, als wir sein müssten. Statt, dass wir uns auf uns konzentrieren, stürzen wir uns auf Vergleiche mit anderen Mitmenschen. Sogenannte Seitenblicke auf andere sorgen dafür, dass wir uns das Leben anderer glücklicher vorstellen, als unser eigenes Leben. Die Folge dessen ist, dass wir automatisch unglücklich werden.

Die Anwesenheit eines Rollstuhlfahrers hebt bei vielen Menschen die Stimmung, da sie sehen, wie zufrieden ihr eigenes Leben sein kann. Die Dauer der eigenen Zufriedenheit wehrt jedoch nicht lang.

 

Verloren hat, wer sich mit anderen vergleicht!

 

Glück und Zufriedenheit kann nur empfinden, wer sich das Leben der Mitmenschen nicht zum Vorbild macht.

 

Um Glück zu empfinden muss man der eigenen Wahrnehmung Beachtung schenken, denn indem wir Ärger und Trauer Beachtung geben, verlieren wir den Sinn für das kleine Schöne.

Robinson Crusoe stellte Übel und Gutes gegenüber, das heißt er stellte gegenüber was er hatte und was er haben wollte. Man nennt dies auch Reframing. Nicht das Negative sehen wollen, sondern das Positive erkennen.

Er landete auf einer verlassenen Insel, hatte keinerlei Hoffnung wieder fort zu kommen, empfand seine Lage als unglücklich und hatte keinerlei Kleidung.  Reframt er das Ganze, so bedeutete dies, er war am Leben, nicht ertrunken, entkam dem Tod und war an einem heißen Ort, wo er gar keine Kleidung benötigte.

Hätte Robinson Crusoe sich seinem Unglück hingegeben, wäre er in seinem eigenen Mitleid erstickt.

 

„Keine Lage ist so aussichtslos, dass man daran verzweifeln muss.“

 

Die Methode von Robinson ist so einfach anwendbar und gleichzeitig enorm wirkungsvoll.

Jeder von uns besitzt Blatt und Stift.

Wir sollten unser Gehirn dazu anregen positives zu erleben, indem wir unschöne Momente annehmen, aber positives bevorzugen und bewusst anstreben.

Letztendlich sollte man sich die Frage stellen, auf welche Seite man sich begeben möchte. Möchte ich ein glückliches Leben oder doch lieber den Trübsinn bewahren. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass es nützlicher ist, die Dinge optimistischer zu sehen. Man kann es auch kognitive Verhaltenstherapie nennen.

Kognitive Verhaltenstherapie lehrt uns das Umdenken zu erlernen.

Das bedeutet nicht, dass man eine Verhaltenstherapie machen muss, oft reicht es aus sich  selber mit schönen Momenten im Alltag „selber zu therapieren“. Das kann sehr nützlich sein, weil wir dadurch negative Verhaltensmuster durchbrechen können und aus unserem gewohnten Alltagstrott eine positive Umgebung erschaffen.

Es ist wichtig zu erkennen, dass unsere Emotionen wie Angst und Niedergeschlagenheit Stress verursachen. Die Folge dessen ist dann Stress. Stress macht krank und schwächt unser Immunsystem. Somit ist das Risiko zu erkranken erhöht.

Umdenken erlernen wir durch eine Perspektivänderung. Unsere eigene Stimme ist durch unsere negativen Gedanken unangenehm belegt. Wir sind an unsere Denkmuster gewöhnt, weil wir Gewohnheitstiere sind. Sie kommen reflexartig und ziehen an uns vorbei.

Daher gilt es als erstes zu erkennen, was wir tun.

Genau das tat Robinson Crusoe indem er seine Vorwürfe an sich selbst aufschrieb und sich bewusst machte, was seine Ängste sind. Das Niederschreiben seiner Befürchtungen und Ängste trug dazu bei sie loszuwerden. Geschriebenes ist für uns fassbarer und somit auch leichter nachzuvollziehen, als unsere Gedanken für uns selbst zu behalten.

Lerne deine Aufmerksamkeit positiven Gedanken zuzuwenden und dich mit dem Negativen nicht länger zu befassen.

 

Menschen, die Glücksmomente erleben sind zufriedene Menschen.

 

Achtung! Glück und Zufriedenheit darf man nicht verwechseln, denn Glück erfolgt in der Gegenwart und die Zufriedenheit bleibt in Erinnerung, somit in unserem Kopf erhalten. Das heißt, die Zufriedenheit entsteht in der Vergangenheit.

Unser Gedächtnis geht mit der Wirklichkeit willkürlich um!

Manchmal verkehrt unser Gehirn die Wahrheit. Das heißt, unser Gehirn hat mehr als 1 Millionen Möglichkeiten, die Realität zu manipulieren. Das perfekte Verbrechen unseres Gehirns.

Wir erleben Momente, die wir sozusagen falsch interpretieren und somit uns selbst manipulieren.

Jeder kennt die Situation, dass wir auf Menschen in unserem Leben treffen, die wir falsch deuten. Ein Mensch, der in Gedanken vertieft ist, kann oft abweisend rüber kommen, aber ist er das gleichzeitig auch?

Ist es nicht möglich, dass er einfach nur einen Tagtraum hat und in seinen Gedanken verschwindet?

Gefühle, die wir empfinden, existieren nur in unserem Gehirn.

Wir setzen oft falsche Erwartungen, die unser Lebensgefühl verzerren.

 

Nichts in unserem Leben ist gut oder schlecht, nur unsere eigenen Gedanken machen es dazu!

 

Interessant war es für mich zu beobachten, dass Menschen mit Schicksalsschlägen glücklicher schienen, als andere. Sie erwarteten nur das Schlimmste, weil sie es erfahren hatten und dadurch stellten sie in positiven Momenten fest, dass das Leben ihnen doch nicht jedes Mal übel zuspielt.

 

Wenn wir Pessimismus empfinden nähren wir uns unnütz mit Ängsten. Es mindert unser Glücksempfinden!

 

Wir schließen also von vorn herein positive Erfahrungen aus!

 

Unser Denken bestimmt, wie wir an Dinge herangehen.

 

Optimismus setzt in uns Kräfte frei. Optimistische Menschen sind nicht nur glücklichere Menschen, sondern auch leistungsstärker.

Optimistisch zu sein, bedeutet nicht, dass man eine rosarote Brille auf hat. Die rosarote Brille bedeutet eine übertriebene Sicht der Zukunft zu haben.

Betrachten wir alleine die Tatsache, dass viele Menschen ihr Glück mit Geld empfinden, realisieren wir in Gesprächen mit reichen Menschen, dass Geld ihnen keine Zufriedenheit liefert.

Alle stimmen der Meinung zu, dass Geld Sicherheit schafft, aber nicht automatisch glücklich macht.

Geld bringt zwar Zufriedenheit, aber das nur minimal.

 

Wie zufrieden wir sind, bestimmt kein Geld der Welt!

 

Der Kontostand bestimmt nicht, wie glücklich wir sind.

Unser Unglück lässt sich vermeiden, wenn wir wissen, worauf wir wie reagieren. Der eigenen Wahrnehmung mehr Beachtung schenken, ist sehr wichtig.

 

Es genügt nicht glücklich zu sein, man muss sein Glück bemerken!

Written by Arzu

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